Ihre Spezialisten für Hörschäden & Ohrerkrankungen

Die HELIOS-Klinik umfasst das gesamte Spektrum der audiometrischen Diagnostik, Beratung und Behandlung von Hörstörungen jeder Art – egal ob Hörsturz oder Altersschwerhörigkeit.

Wir sind bei Ohr-Erkrankungen & Hörverlust für Sie da!

Unsere Ohren sind wichtige Sinnesorgane die es uns ermöglichen, uns untereinander zu verständigen, aber auch Musik zu genießen. Störungen in deren Funktion können zu starken Einschränkungen führen.

Die HELIOS-Klinik umfasst das gesamte Spektrum der Hör- und Gleichgewichtsdiagnostik und bietet eine auf langjährige Erfahrung basierende Beratung und Behandlung von Hörstörungen jeder Art an.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir für unsere Sprechstunden und Behandlungen eine gültige Überweisung von einem niedergelassenen HNO-Arzt benötigen. 

Kontaktieren Sie uns!

 

 

Nachstehend haben wir Ihnen das Wichtigste über Ohren, Ohrenschmerzen und Hörverlust zusammengeschrieben:

Das normale Ohr
Ursachen für Hörschaden
Symptome für Hörschäden

Behandlung von Hörschäden
Ohrenerkrankungen


Das normale Ohr

„Geschulte Augen sehen mit den Ohren“ (Manfred Hinrich, deutscher Philosoph)

Unser Ohr lässt sich unterteilen in Außen-, Mittel- und Innenohr. Das Außenohr hat für den Schall eine ähnliche Funktion wie ein Trichter. Es leitet und konzentriert die Schallenergie auf die Fläche des Trommelfells.

Das Mittelohr nutzt den Hebeleffekt der Gehörknöchelchen, um die Schwingungen des Trommelfells besser in das flüssigkeitsgefüllte Innenohr weiterzuleiten.

Das Innenohr übersetzt die akustischen Schwingungen der Flüssigkeit in elektrische Signale, die über die Hörnerven an die Hörrinde im Gehirn geleitet werden.

Hoersturz

Ursachen für Hörschäden

Die häufigste harmlose Ursache für einen Hörverlust ist ein Ohrenschmalzpropf, der den Gehörgang verschließt und dadurch die Schallweiterleitung zum Trommelfell unterbricht.
Die häufigste schwerwiegende Ursache für eine Hörschädigung ist die Altersschwerhörigkeit. Das Altern selbst bewirkt langsam fortschreitende Verschleißerscheinungen. Auch die Lärmschwerhörigkeit ist sehr oft für den zunehmenden Verlust an Hörfähigkeit verantwortlich (s.u.).
Weniger häufige Ursachen für Hörschädigungen sind Beeinträchtigungen durch Unfälle, Nervenschädigungen oder Krankheiten wie z.B. Außen- oder Mittelohrentzündungen. Außerdem kann Schwerhörigkeit durch Medikamente oder Giftstoffe ausgelöst werden, die auf das innere Ohr wirken.


Symptome für Hörschäden

Die Schwierigkeit beim Erkennen von Hörschädigungen ist, dass der Verlust der Hörkapazität meist kein plötzlicher, sondern ein langsamer und schleichender Prozess ist. Werden leise Geräusche, die man früher wahrgenommen hat, nicht mehr vernommen, kann man von einer leichten Hörschädigung ausgehen. Das kann z.B. der Straßenverkehr bei geschlossenem Fenster sein oder der Fernseher auf niedriger Stufe.

Bei stärkerem Hörverlust haben Betroffene Schwierigkeiten, einem Gespräch zu folgen.

Weitere Symptome die mit einer Hörstörung auftreten können, sind: Ohrgeräusch, Ohrdruck, Schwindel, Ohrenlaufen, Ohrenschmerz.

Neben den erworbenen gibt es angeborene Hörschäden, die durch Hörtestung (Hörscreening) gleich nach Geburt erkannt, verfolgt und therapiert werden müssen. Nur so, kann das Erlernen von Sprache ermöglicht werden.

Werden Geräusche wie z.B. Brummen, Sirren und Rauschen nur vom Patienten selbst wahrgenommen, handelt es sich um einen Tinnitus.

Glauben Sie, dass Sie oder jemand von Ihren Angehörigen von einem Hörverlust betroffen sind/ist? Wenden Sie sich an die Helios-Klinik. Unsere Experten sorgen dafür, dass sich das Leben wieder angenehm anhört.


Behandlung von Hörschäden & Ohrenschmerzen

Für jede Ursache einer Gehörschädigung kann eine andere Behandlungsmethode gewählt werden.

Harmlose Ursachen für einen Hörverlust, wie z.B. der Ohrenschmalzpropf, können leicht durch den niedergelassenen HNO-Arzt heimatnah behandelt werden.

Auch viele Erkrankungen des äußeren Gehörganges wie z.B. Entzündungen oder eine Gürtelrose im Gehörgang, lassen sich immer noch ohne Operation kurieren.

Bei Altersschwerhörigkeit und anderen Ursachen helfen oft konventionelle Hörgeräte, das Hören wieder zu verbessern. In speziellen Fällen, wenn diese aus verschiedenen Gründen nicht getragen werden können, können implantierbare Hörgeräte eingesetzt werden. Wenn konventionelle oder implantierbare Hörgeräte im Alltag nicht mehr von Nutzen sind, ist die Innenohrprothese, das Cochlea-Implantat (CI), die Lösung zur Rehabilitation des Hörvermögens des betroffenen Ohres.

Für Patienten mit einer hochgradigen Hörstörung im Hochtonbereich und einem relevanten Restgehör im Tieftonbereich ist die elektrisch-akustische Stimulation (EAS) geeignet. Sie ist eine spezielle Form der CI-Versorgung, bei der lediglich die hohen Frequenzen elektrisch stimuliert werden, während ein Hörgerät akustisch die Schallsignale im Tieftonbereich verstärkt.

Bei Verletzungen des Innen- und Mittelohrs ist oftmals eine Operation notwendig. Durch Explosionen oder lautes Gewehrfeuer entsteht oft ein schwerer Hörverlust, zusätzlich kann z.B. das Trommelfell einreißen. Die daraus resultierende Schwerhörigkeit wird durch operative Eingriffe oder Infusionen behandelt, Das Trommelfell wird, wenn nötig, rekonstruiert.

Auch eine Schädigung der Gehörknöchelchenkette im Mittelohr (Hammer, Amboss und Steigbügel), eine Schleimhaut- oder Knocheneiterung (Cholesteatom) oder Verknöcherung im Gehörgang (Exostose) kann durch eine Operation behoben werden.

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen. Wir beraten Sie gerne, damit Ihre Welt wieder hörbar wird.

Hoersturz

Ohrerkrankungen

Schwerhörigkeit

Schlecht zu hören ist eine Volkskrankheit. In Deutschland leiden an die fünfzehn Millionen Menschen an Schwerhörigkeit. Meistens handelt es sind nur um eine leichte Schwerhörigkeit. Die Beschwerden können von leichter Schwerhörigkeit bis zur Taubheit reichen.

Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Ursachen und Ausprägungen der Schwerhörigkeit.


Hörsturz

Man spricht von einem Hörsturz, wenn plötzlich eine einseitige Hörminderung auftritt. Meistens tritt der Hörsturz ohne erkennbare Ursache ein.

Hier erfahren Sie mehr zu einem Hörsturz.

Gemäß Tran Ban Huy gibt es für das Vorliegen eines Hörsturzes fünf Merkmale:

  • Eine sensorineurale Schwerhörigkeit (Schallempfindungsschwerhörigkeit)
  • Entwicklung der Symptome innerhalb der ersten 24 Stunden
  • Hörverlust im Tonaudiogramm
  • Ursache für den Hörsturz ist nicht erkennbar
  • Schwindelgefühl

Es wird jedoch nicht gleich ein Hörgerät gebraucht. Bei etwa der Hälfte der Patienten bildet sich die Hörminderung in den ersten 24 Stunden spontan zurück. Ein Arzt sollte so früh wie möglich aufgesucht werden, am besten in den ersten 24 Stunden nach Einsetzen der akuten Hörminderung. Oft werden entzündungshemmende Medikamente angewendet, um den Hörsturz zu behandeln.

Statistiken zum Hörsturz

  • Männer und Frauen sind etwa gleich häufig betroffen
  • 40- bis 50-Jährige sind am meisten betroffen
  • Pro Jahr erleidet etwa einer von tausend Deutschen einen Hörsturz

Tinnitus

Der Tinnitus ist ein subjektives oder objektives Auftreten von Ohrgeräusch, dauerhaft oder intermittierend, oft als Brummen, Pfeifen oder Rauschen beschrieben. Die Geräusche können eine starke psychische Belastung auslösen.

Wird das Ohr über die Geräusche getäuscht, spricht man von einem subjektiven Tinnitus. Nur der Betroffene selbst kann die Geräusche hören.

Lässt sich jedoch der Ton von außen messen – z.B. mit speziellen Geräten – spricht man von einem objektiven Tinnitus. Dies kann z.B. bei realen Veränderungen im oder in der Nähe des Sinnesorgans passieren.

Oft verschwindet der Tinnitus nach kurzer Zeit wieder. Verschwinden die Ohrgeräusche auch nach ein paar Stunden nicht, spricht man von einem akuten Tinnitus. Liegt der Krankheitsbeginn länger als drei Monate zurück, liegt ein chronischer Tinnitus vor.

Die Ursachen eines Tinnitus sind z.B.:

  • Seelische Ursachen wie Stress oder Depressionen
  • Bluthochdruck, zu niedriger Blutdruck oder Herzrhythmusstörungen
  • Fremdkörper im Gehörgang
  • Entzündungen
  • Verschiedene Formen der Schwerhörigkeit
  • Verletzungen des Innen-, Mittel- oder Außenohrs
  • Knochenerkrankungen im Ohr
  • Tumore
  • Diabetes
  • Morbus Menière

Patienten klagen oft nach Lärmexposition oder auch begleitend im Falle von anderen Formen von Innenohrschwerhörigkeit über Tinnitus. Meistens stimmt die Frequenz und Intensität des Tinnitus mit der der Hörminderung überein.

Mehr zum Tinnitus erfahren Sie hier.


Gehörlosigkeit und Taubheit

Gehörlosigkeit nennt man das komplette Einbüßen der Hörfähigkeit vor dem Spracherwerb. Nach der Sprachfähigkeit wird der vollständige Hörverlust als Taubheit bezeichnet. Anders als einem Hörsturz, einem Tinnitus oder einer Lärmschwerhörigkeit ist Gehörlosigkeit in den meisten Fällen angeboren.

Durch die angeborene Gehörlosigkeit ist der Erwerb der Sprache nicht mehr möglich. Oft erlernen Betroffene die Gebärdensprache.

Taubheit kann auch nur einseitig verlaufen.

Neben der genetischen Vererbung können weitere Ursachen für Gehörlosigkeit und Taubheit Schädigungen während der Schwangerschaft oder Krankheiten wie Mumps, Meningitis oder Masern bei Kleinkindern sein.

Oft werden ein Cochlea-Implantat und zusätzlich intensive Rehabilitationsmaßnahmen mit einem Sprech- und Hörtrainer empfohlen. Ob Hörgeräte helfen, kann im Einzelfall untersucht werden.


Ohrentzündungen

Eine Ohrenentzündung oder auch „Otitis“ genannt, wird akut durch Pilze, Viren oder Bakterien hervorgerufen. Symptome für eine Ohrenentzündung sind Ohrenschmerzen (Otalgie), eine einseitige Verminderung des Hörvermögens, Schwindel, Otorrhoe (laufendes Ohr), Fieber und Abgeschlagenheit.

Außenohrentzündung (Otitis externa)

Bei einer Außenohrentzündung ist der äußere Gehörgang des Ohres oder der Knorpel der Ohrmuschel entzündet. Der äußere Gehörgang zeigt sich bei der klinischen Untersuchung schmerzhaft, gerötet, entzündet, eingeengt. Oft klagt der Patient auch über eine Hörminderung.

Bei einem Ohrfurunkel kommt es zu Entzündungen von Haarfollikeln im Gehörgang. Die Entzündungen werden durch Hautbakterien verursacht. Bei Eiteransammlung ist die chirurgische Entlastung nötig.

Mittelohrentzündung (Otitis media)

Ist die Schleimhaut der Paukenhöhle von einer Entzündung betroffen, handelt es sich um eine Mittelohrentzündung. Die häufigste Ursache für eine Mittelohrentzündung ist eine Erkältung. Auch durch Kinderkrankheiten –Mumps, Masern- kann es zu einer Mittelohrentzündung kommen, die falls unbehandelt zu bleibenden Schäden führen kann. Bei einer akuten Mittelohrentzündung tritt die Entzündung plötzlich auf. Eine häufige Begleiterscheinung einer akuten Otitis media ist ein Riss des Trommelfells. Bei einer chronischen Mittelohrentzündung währt die Entzündung mindestens zwei Monate. Eine weitere Ursache für den Hörverlust ist der Paukenerguss, eine langsame Ansammlung von Flüssigkeit im Mittelohr.

Typische Symptome einer Mittelohrentzündung sind: Hörminderung (Hypoakusis), Ohrenschmerz (Otalgie), manchmal Ohrsekretion (Otorrhoe), Drehschwindel, Tinnitus.

Innenohrentzündung (Labyrinthitis)

Die Ursache ist oft entzündlich (viral oder bakteriell) oder posttraumatisch (Sturz mit oder ohne Felsenbeinfraktur, Barotrauma). Typische Symptome einer Innenohrentzündung sind Schwerhörigkeit, akuter Tinnitus, Übelkeit, Schwindel.


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HELIOS Klinikum München West
Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
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Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Stark, Chefarzt